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Heilmethoden
 

Kompressen / Auflagen

Diese beiden einfachen Heilmittel wirken ähnlich wie Wickel und Bäder, bilden aber eine einfachere Alternative, wenn Sie mal keine Lust zu großem Aufwand verspüren. Auch sie können gezielt angewendet werden und heftige Schmerzen durch Wärmeanwendung lindern.

Sind Sie wärmeempfindlich, steht Ihnen eine Operation bevor, leiden Sie unter nachlassender Herz- und Nierenfunktion oder unter bösartigen Erkrankungen, sind Auflagen und Kompressen tabu.

Faustregeln für Aufgüsse

Für Wickel, Waschungen, Auflagen Kompressen oder Spülungen werden Pflanzen kalt oder warm angewendet. Die jeweiligen Rezepte finden Sie an entsprechenden Stellen.


Heißaufguss

Für einen Heißaufguss werden die Kräuter mit kochendem Wasser überbrüht und durch ein Teesieb oder einen Kaffeefilter abgegossen.
Bei Samen, Rinden und Wurzeln sollte der Tee 12 bis 15 Minuten ziehen.
Bei Blüten, Blättern und Kräutern genügen hingegen schon acht bis zehn Minuten.


Kaltaufguss

Der Kaltaufguss schont die ätherischen Öle und die Pflanzen, die Vatamin C enthalten. Kochen Sie Wasser ab und stellen Sie es kalt. Dann setzen Sie die Kräuter für mehrere Stunden oder Tage in diesem Wasser an.
Das Wasser sollte unbedingt abgekocht sein, da Leitungswasser immer Keime enthält, die sich während der langen Einwirkungszeit zu stark vermehren könnten.

Heiße Dampfkompresse

Dampfkompressen lindern an den betroffenen Körperteilen Schmerzen, da sie die Durchblutung fördern und Verspannungen lösen.

Anwendung:

Falten Sie ein Frotteetuch der Länge nach, halten Sie es an den Enden fest und legen Sie es mit der Mitte in kochendheißem Wasser. Ziehen Sie es dann an den Enden auseinander und wringen Sie es aus.
Legen Sie nun das feuchtheiße Tuch vorsichtig auf die schmerzende Körperstelle und nehmen Sie es so lange immer wieder ab, bis Sie die Hitze ertragen können.
Legen Sie ein zweites Tuch darüber und decken Sie sich gut zu. Sie können die Kompresse ruhigen Gewissens zwei- bis dreimal wiederholen.


Kräuterkompresse

Kräuter erhöhen die Wirkung der einfachen Dampfkompresse.
Anika hilft gegen Zerrungen, Prellungen, stumpfe Verletzungen und Quetschungen. Rosmarin und Thymian dagegen fördern die Durchblutung der Haut.

Anwendung:

Geben Sie je zwei Esslöffel Arnika, Rosmarin und Thymian in einen Liter Wasser und lassen Sie es aufkochen. Zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und im Sud das Frotteetuch tränken, das Sie wie bei der einfachen Dampfkompresse auflegen.


Heublumenauflage

Fertige Heublumensäckchen können Sie abgepackt zur einmaligen Verwendung in der Apotheke kaufen. Sie helfen bei Muskelverspannungen und rheumatischen Beschwerden.

Anwendung:

Erhitzen Sie das Säckchen über Wasserdampf. Achten Sie dabei darauf, dass das Wasser nicht kocht, da sich die Heublumen sonst auflösen.
Drücken Sie den heißen Beutel aus und legen Sie ihn auf die schmerzende Körperstelle. Legen Sie ein Wolltuch über den Sack, den Sie erst abnehmen, wenn er nicht mehr warm genug ist. Ruhen Sie danach mindestens eine Stunde.


Kartoffelauflage:

Kartoffelauflagen eignen sich bei Husten und Bronchitis, Nierenbecken und Blasenentzündung sowie bei Arthrosen, Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen.

Anwendung:

Kochen Sie Kartoffeln mit Schale und wickeln Sie sei zerdrückt in ein Leinentuch ein, das Sie auf das schmerzende Körperteil legen. Lassen Sie die Auflage 15 Minuten einwirken.


Leinsamenauflage

Bei Schnupfen, Stirn- und Kieferhöhlenentzündungen oder bei Bronchitis ist eine Leinsamenauflage zu empfehlen. Sie hilft auch bei Gerstenkörnern und Furunkeln, da sie diese schneller reifen lässt.

Anwendung:

Füllen Sie gekochte, heiße Leinsamen in ein Leinensäckchen, das Sie auf die erkrankten Körperteile auflegen.
Die heilende Wirkung wird durch mehrmaliges Erwärmen und erneutes Auflegen verstärkt.

 
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